Dr. med. Jörg Schumacher Psychiatrie Psychotherapie Neurologie Verkehrspsychologische Gutachten Waffenrechtliche Gutachten
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Was ist eine EMG?

Die Elektromyografie (EMG) ist ein technisches Untersuchungsverfahren, bei dem die natürliche, elektrische Aktivität eines Muskels gemessen wird. Sie gibt Hinweise darauf, ob der Muskel selbst erkrankt ist oder der Nerv, der diesen Muskel mit Information versorgt, nicht ausreichend funktioniert. Das Ergebnis der Untersuchung liegt nach der Auswertung als Elektromyogramm vor.

Wie funktioniert die EMG?

Es gibt zwei Möglichkeiten, um die elektrische Aktivität eines Muskels zu erfassen.

• Nadel-EMG

Der Arzt desinfiziert die Haut und sticht eine hauchdünne Nadel-Elektrode direkt in den Muskel des Patienten. Über Verstärker lässt sich die Aktivität einzelner Muskelfasern im Inneren eines Muskels ableiten. Ein Computer speichert die gemessenen Spannungsschwankungen und stellt sie dar. Über einen Lautsprecher sind diese Schwankungen auch als Rauschen und Knattern hörbar. Erfahrene Ärzte können schon anhand der Geräusche eine Aussage über die Art einer Schädigung treffen.

Die genaue Analyse erfolgt anschließend am Computer. Der Arzt achtet hierbei besonders auf:

  • Elektrische Signale, die direkt nach dem Nadeleinstich entstehen;
  • Die Form spontaner Signale bei entspanntem Muskel (Spontanaktivität);
  • Signale, die bei vorsichter Anspannung des Muskels während der Untersuchung entstehen;

• Oberflächen-EMG

Aufklebbare Oberflächenelektroden werden eingesetzt, wenn der Muskel direkt unter der Oberfläche liegt, beispielsweise bei der Zunge. Zur genauen Untersuchung des Muskels sind diese Elektroden aber weniger geeignet, weil sie die Aktivität vieler Muskelfasern gleichzeitig erfassen. Die Analyse einzelner Muskelfasern ist so nicht möglich.

Solche Elektroden werden auch in der Sportphysiologie verwendet. So lässt sich beispielsweise der Zeitpunkt bis zum Beginn einer Muskelkontraktion bestimmen.

Wie wird die EMG durchgeführt?

Der Patient liegt so entspannt wie möglich auf einer Untersuchungsliege. Bei einem Nadel-EMG desinfiziert der Arzt die Hautstelle und sticht eine dünne Nadel-Elektrode direkt in den Muskel. Bei einem Oberflächen-EMG werden Oberflächenelektroden auf die Haut über dem entsprechenden Muskel geklebt.

Anschließend muss man erst einmal abwarten, bis sich der Muskel nach dem Stich beruhigt hat. Danach spannt der Patient den Muskel zunächst leicht und dann voll an. Der Computer zeichnet alle elektrischen Aktivitäten des Muskels auf.

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